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Psychomotorikgruppe

Psychomotorik

Der Begriff „Psychomotorik“ bezeichnet in erster Linie die Wechselwirkung zwischen dem Körper in Bewegung (=Motorik) und der Psyche (=Seele) des Menschen und stellt die Bewegung des Menschen als Ausdruck der Beziehung zwischen Körper, Seele und Geist ins Zentrum.

Darüber hinaus wird der Begriff „Psychomotorik“ für ein pädagogisches oder therapeutisches Konzept genutzt. Eine Methode, die bei uns in der Kita Löwenzahn von einer Motopädin angeboten wird.

Die psychomotorische Förderung ist abhängig von der Zielgruppe. Sie richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Die Psychomotorik kann vorbeugend, fördernd oder auch heilend wirken.

Psychomotorik umfasst die Förderung folgender Bereiche:

-         Motorik (Bewegung)

-         Perzeption (Wahrnehmung)

-         Kognition (Lernen, Erinnerung, Aufmerksamkeit)

-         Emotionale Entwicklung

-         Sozialverhalten

In der Psychomotorik-Gruppe (jede Gruppe besteht aus maximal acht Kindern) bieten wir dem Kind einen geschützten Rahmen ohne Leistungsdruck, in dem es freiwillig handeln kann.

In der Gruppe erfährt das Kind durch die Motopädin Empathie, Akzeptanz und Echtheit.

Um seine individuellen Bedürfnisse befriedigen zu können, wird das Kind dazu ermutigt, seine Tätigkeit selbst zu wählen. Durch Eigeninitiative und Selbsttätigkeit erfährt das Kind Selbstwirksamkeit und erlangt ein größeres Selbstvertrauen. Bewegung und Wahrnehmung und das spezielle psychomotorische Konzept können somit eine erzieherische Wirkung haben, die dem Kind zu mehr emotionaler Ausgeglichenheit und folglich höherer Sozialkompetenz verhilft.